Berlin-Reinickendorf: Senat macht den Weg frei für Tegel-Umgestaltung – Berlin

103 Millionen Euro für Tegel, den Kurt-Schumacher-Platz sowie den Umbau des Noch-Airports und der Quartiere drumherum in ein durch Brücken und Wege verbundenes, mit Plätzen, See und Uferzonen durchsetztes neues Wohnviertel für rund 18.000 Menschen – das hat der Senat am Dienstag beschlossen. Die „Förderkulisse“ steht für das „Stadtumbaugebiet Umfeld TXL“, wie es im Amtsdeutsch heißt. Los geht’s nach Angaben der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher (lewo), in zwei Jahren: „Ein halbes Jahr nach dem Ende des Flugbetriebs„.

Detaillierte Zeichnungen und Entwurfsplanungen gibt es für die „wichtigsten Maßnahmen“ noch nicht. Aber darum geht es: Der Kurt-Schumacher-Platz, heute eine von Straßen- und Luft-Verkehr umtoste Steinwüste, soll zu einem „sinnvollen Auftakt für das neue „Schumacher-Quartier“ umgestaltet werden. Es soll ein Zugang zu den neuen Vierteln auf dem früheren Flugfeld von der Antonienstraße aus geschaffen werden. Und einen „Ring um den Flughafen–See“ sollen die Planer so ausformen, dass „Naturschutz und Naherholung verbunden werden mit dem „erhöhten Nutzungsdruck“ der Tausenden Neu-Tegeler in dem Gebiet.

Autobahnzubringer soll rückgebaut werden

Das Quartier besteht einerseits aus den rund 5000 neuen Wohnungen im „Schumacher-Quartier“ auf dem Gebiet des heutigen Flughafens. Hinzu kommen tausende weitere Wohnungen in dem früheren Militärareal der Franzosen, der „Cité Pasteur“. Weitere Wohnungen sind außerdem in Tegel-Nord geplant.

Zu den ersten Aufgaben bei der Umgestaltung des Tegeler Airports zähle der Rückbau des Autobahnzubringers. Lompscher zufolge sind hier die erforderlichen „verkehrlichen Nachweise“ so gut wie erbracht. Noch besser vorbereitet auf die nun wohl wirklich nahende Schließung des Flughafens ist die Landesfirma „Urban Tech Republic“: Sie soll das Gebiet zu einem Hightech- und Wohnviertel umgestalten. Straßen und Wege, also die neue „verkehrliche Erschließung“, sei bereits in der fortgeschrittenen Phase der „Realisierungsplanung“. Die Bauleute würden „sofort loslegen können“ mit den Arbeiten bei Ablauf der gesetzlich festgelegten Karenzzeit nach der Stilllegung des Flugbetriebs, so Lompscher. Dasselbe gelte für den Umbau des Hauptterminals für die Beuth-Hochschule.

Von den rund 103 Millionen Euro für den Umbau des 330 Hektar großen Gebietes sollen drei Viertel (73,7 milion) aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau fließen. Der Rest werde „anders sichergestellt – aber da haben wir noch Zeit”, sagte Lompscher.

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